Unsere Mieterfahrt am 17. Oktober 2019 führte uns durch eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands in die Schorfheide, an den Werbellinsee (Uferstraße) und nach Angermünde.

Über Joachimsthal am Werbellinsee erreichten wir die Schorfheide, eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands. Der deutsche Kaiser Wilhelm II. wollte bequem und schnell die Schorfheide um den Werbellinsee erreichen. 1892 bekam Joachimsthal deshalb einen Bahnanschluss und der Kaiser einen eigenen Bahnhof. Vor dem Mittagessen lockte der Werbellinsee mit seinen Uferstraßen, die wir ausgiebig befahren haben. „Es ist ein Märchenplatz, auf dem wir sitzen, denn wir sitzen am Ufer des Werbellin“ (Theodor Fontane). Der Stopp bei einer Fischerei am Ufer des Sees bot die Möglichkeit, frisch geräucherten Fisch zu kaufen.

Nach dem Mittagessen ging es mit dem Bus über eine schmale, wenig befahrene Straße durch den dichten Wald der Schorfheide. Nur durch einen kleinen Ort unterbrochen, ging es ca. 25 Minuten durch einen urwaldähnlichen Wald. Bei langsamer Fahrt konnte die Pflanzen- und Tierwelt beobachtet werden. Wir erreichten dann die über 775 Jahre alte Stadt Angermünde. Die historische Altstadt hat sich den liebenswürdigen Charme der einstigen Ackerbürgerstadt bewahrt. Für die einfühlsame Sanierung erhielt Angermünde nationale und internationale Auszeichnungen. Ein Spaziergang führte durch die Altstadt mit der Kirche St. Marien, dem phantasievoll gestalteten Marktbrunnen, dem liebevoll restaurierten Rathaus und alten Fachwerkhäusern. Die örtliche Bäckerei bot vor der Heimreise genug Platz zum gemeinsamen Kaffeetrinken.

Alles in allem also wieder eine gelungene Fahrt.